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Kindheitserinnerungen.

"Für mich als Kind war es mit das Höchste, wenn es Sonntags -was selten genug war- hieß: Wir machen einen Ausflug an die Weser. Das bedeutete mit den Füssen im Wasser stehen, flache Kiesel flitschen lassen, auf der Luftmatratze -des Schwimmens unkundig- den großen Fluss überqueren, auf Wellen der Motorboote warten. Das das Wasser schon 1958 eine ziemlich braune Farbe hatte, spielte keine Rolle." (Zeitzeuge) Baden in der Weser 1938, Kommunalarchiv Minden

Baden in der Weser 1938 [Kommunalarchiv Minden[

Spielplätze.

Lange Jahre war die Weser auf Grund der Wasserqualität unbenutzbar. Das ist heute vorbei, aber noch nicht in das Bewusstsein der Menschen gedrungen und die Ufer sind vielerorts nicht so, dass sie zum Wasser einladen.

Gewässerufer sind beste Spielplätze, da können noch so artifizielle Konstruktionen auf der grünen Wiese nicht mithalten. Wasser ist Abenteuer. Mit dem Alter ändert sich die Quelle der Faszination Fließgewässer für die Menschen, aber die Faszination bleibt. Daran spielen, spazierengehen, darin schwimmen, darauf treiben lassen, paddeln, Ski laufen oder durch die Landschaft reisen.

Spass am Gewässer

Wasser macht Spass [Privat]

Vorbilder und Gelegenheiten.

Spaß an der Weser herrscht noch wenig, dafür braucht es Vorbilder und Gelegenheiten. Spaß am Wasser erzeugt Respekt vorm Wasser. Etwas mit dem man gern spielt, das einem freundlich gesonnen ist, das einem schöne Erinnerungen vermittelt hat, behandelt man pfleglich. 

 

Weserstrand 2006

Weserstrand 2006 [ weserfreunde]

 

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